Unsere Umwelt - Unsere Verantwortung!

                          

                      Seit Jahren wissen wir, was uns blüht:  Immer weniger!

                                                                                        (Gerhard Uhlenbruck)

 

 

„Moorrege blüht auf!“

Motto unseres Flyers, den Sie in den letzten Tagen erhalten haben.

    

Es ist erschreckend, wie sich unsere Umwelt in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Früher mussten wir auf der Landstraße oder Autobahn öfter anhalten, um die Windschutzscheibe

des Autos von Insekten, Käfern und Fliegen zu säubern.  Heute kommt das kaum noch vor!

In vielen Regionen gibt es keine Bienen mehr, die Insekten sterben aus und dadurch auch

die Artenvielfalt der Vögel.

 

Was hat sich so gravierend verändert? 

Obwohl meine Mutter ca. 30 Stunden in der Woche gearbeitet hat, und wir 4 Kinder waren, gab es einen Garten. Im Garten meiner Eltern standen Stachelbeer-, Johannisbeer-, Brombeer- und Himbeersträucher.

Wir hatten auch einen Gemüsegarten, und im Sommer wurde fleißig eingeweckt für den Winter.

Meine Mutter hatte einen Blumengarten den sie liebte und pflegte. Die Zeit nahm sie sich trotz ihrer Berufstätigkeit immer. In der Sommer- und Herbstzeit standen wunderschöne Gartenblumensträuße im Wohnzimmer.

 

Heute leben viele Menschen in einer Eigentumswohnung oder einer Mietwohnung ohne Garten.

Und wer einen Garten hat, legt ihn möglichst so an, dass er wenig Arbeit verursacht.

Also Rasen, oder alles mit Kiesel oder Rindenmulch. Und zwischendrin steht ab und zu ein pflegeleichter Strauch.

 

Verlassen Sie Ihre Komfortzone! Tragen  Sie dazu bei, in der Umwelt ein ökologisches

Gleichgewicht zu schaffen.

Insekten brauchen Vielfalt: pflanzen Sie heimische Stauden, Sträucher und Hecken, säen Sie Wildblumen

und belassen Sie Ihren Garten ruhig ein bisschen wild und unordentlich, dann finden Insekten und Vögel Nahrung und Lebensraum. Achten Sie darauf, dass es sich um regionale Arten handelt.

Wildblumenmischungen können übrigens auch im Balkonkasten wachsen.

Ich werde es dieses Jahr ebenfalls in Angriff nehmen. Einfach Wiesenblumen auf ein Stück Rasen säen, Schmetterlings- und bienenfreundliche Sträucher pflanzen.

 

Machen Sie mit, verzichten Sie in Ihrem Garten - der Umwelt zuliebe - auf:

Unkrautvernichter  -  umweltschädlich, ungesund, unnötig

Billig-Pflanzen -  Gift für die Artenvielfalt

Zuviel Sauberkeit & Ordnung -  keine Chance für Bienen

Kunstdünger schädlich für Böden und Pflanzen

 

Wir brauchen Insekten, Bienen und Schmetterlinge zum Überleben.

Die Tiere brauchen uns, wir sind verantwortlich für ihren Lebensraum.

 

Ihre

Ute Tobuschat

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